Zeit für Radtouren? Mehr als Du denkst!

//Bild: Denise@bikefolks

Wie gehe ich vernünftig mit meiner Zeit um? Eine Frage, die sich sicherlich viele von uns stellen. Was dahinter steckt, ist häufig die Suche nach diesem Spagat aus vielen unterschiedlichen, aber immer auch irgendwie wichtigen Dingen, die unser Leben ausmachen: Profession, Familie, Socialising, Hobbys. Ganz ehrlich: Kommt für euch dabei auch gefühlt immer etwas zu kurz? Meist bleibt das Hobby als erstes auf der Strecke…

Eines meiner Hobbys ist das Radfahren. Logisch, sonst würde ich hier bei den Bikefolks ja auch nicht mitmachen. Und Radfahren möchte ich nicht einfach wie ein kleines Workout nur so 20 bis 30 Minuten machen. Das dauert schon etwas länger, denn natürlich möchte ich auch Strecke machen und etwas mehr sehen, wenn ich unterwegs bin. Wie also kriege ich das mit den anderen Tagesthemen unter einen Hut?

Die Lösung besteht für mich darin, Radfahren konstruktiv in viele meiner Arbeitstage einzubauen. Das bedeutet, dass ich morgens des Öfteren mit dem Rad statt mit dem Auto zur Arbeit fahre. Natürlich ist das noch keine Radtour, aber mit rund 12 Kilometern habe ich schon mal die erste kleine Strecke hinter mich gebracht und komme gleichzeitig sehr gut und angenehm ans Ziel. Ein prima Nebeneffekt: Ich habe gemerkt, dass ich an diesen Tagen direkt viel wacher und fokussierter in den Arbeitstag starte und meist auch noch extrem guter Laune bin.

Eine Erlebnis-Rückfahrt krönt den Tag


// Bild: Inka@bikefolks

Das Beste an diesen Radfahrtagen ist dann jedoch die Rückfahrt. Hier gönne ich mir einen kleinen (bis mittelgroßen) Umweg – je nach Zeit, Lust und natürlich Wetter.
Meist suche ich mir abends vorher schon eine interessante Strecke aus, die ich dann in Angriff nehme, wenn das Wetter mitspielt.

Bei uns im Rheinland gibt es sehr viele schöne Möglichkeiten dafür und ich kann mich auch recht einfach entscheiden, wie anstrengend die Strecke für meine Abendtour sein soll. Oft lässt sich sogar eine kleine, aber feine Fährfahrt über den Rhein einbauen. Und das Rheinland wird in dieser Hinsicht nicht einzigartig sein. Ich bin mir sicher, dass es in zahlreichen Regionen genauso ist!

Positive Aspekte dank Fahrrad fahren


// Bild: Andrea Arnold-Drmic

Neben der sportlichen Betätigung hat Fahrradfahren als Arbeitstag-Bestandteil weitere positive Effekte: Ich komme nicht nur gut eingestimmt morgens in die Agentur, ich habe abends auch genug Gelegenheit, den Arbeitstag auf dem Sattel positiv zu verarbeiten. Häufig kommen mir gerade hierbei viele gute Gedanken, für die mir sonst die Muße oder die notwendige Distanz fehlen würden.

Probiert es mal aus!

„Ja, ich bin immer gerade heraus. Nur mit meinem Rad mache ich gern mal einen Umweg.“

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